Ostfalia

🚀 Turbo fĂŒr unser Netz: Ostfalia jetzt mit bis zu 30 GBit/s am Forschungsnetz

Das Rechenzentrum hat in den vergangenen Monaten die Netzwerkinfrastruktur der Ostfalia Hochschule umfassend ausgebaut – und zwar an allen Standorten. Hier die Details.

Was hat sich geÀndert?

Seit Ende 2025 ist der Hauptnetzwerkanschluss der Ostfalia physikalisch mit 2 × 100 GBit/s an das Deutsche Forschungsnetz (DFN) angebunden – das Hochgeschwindigkeitsnetz, das UniversitĂ€ten und Forschungseinrichtungen in ganz Deutschland miteinander verbindet. Vertraglich steht uns davon aktuell eine nutzbare Bandbreite von 30 GBit/s zur VerfĂŒgung – mit Luft nach oben.

Doch nicht nur der Standort WolfenbĂŒttel profitiert. Auch die weiteren Standorte und Einrichtungen wurden krĂ€ftig aufgerĂŒstet:

  • Salzgitter, Suderburg, Wolfsburg und die HBK Braunschweig sind jetzt alle jeweils mit 10 GBit/s angebunden.
  • Die Verbindung zum Standort „Am Exer” wurde Anfang Februar 2026 auf 2 × 100 GBit/s erhöht, um den gestiegenen Anforderungen des Backup-Rechenzentrums und des neu geplanten KI-Serverraums gerecht zu werden.
  • Im Herzen der Infrastruktur – dem Hauptnetzwerk-Knoten im Serverraum WolfenbĂŒttel – kommunizieren die Komponenten untereinander sogar mit 4 × 100 GBit/s.

Ein wichtiges Detail: Bei sĂ€mtlichen Anbindungen handelt es sich um synchrone Verbindungen. Das bedeutet: Download und Upload sind gleich schnell – ein entscheidender Vorteil fĂŒr Forschung, eigene Dienste und Datenverarbeitung.

Okay, aber wie schnell ist das wirklich? Ein Vergleich.

Viele kennen von zu Hause einen DSL-Anschluss mit 100 MBit/s – und selbst das fĂŒhlt sich schon flott an. Allerdings ist DSL asynchron: Der Upload liegt oft nur bei 10–40 MBit/s.

Hier der Vergleich mit unserer neuen DFN-Anbindung:

  DSL zu Hause Ostfalia DFN-Anbindung Faktor
Download 100 MBit/s 30.000 MBit/s (30 GBit/s) 300× schneller
Upload ~40 MBit/s (typisch) 30.000 MBit/s (30 GBit/s) 750× schneller
Symmetrisch? ❌ Nein ✅ Ja –

Zur Veranschaulichung: Ein großer Datensatz von 100 GB – etwa ein KI-Trainingsmodell oder eine umfangreiche Simulation – wĂ€re ĂŒber die Hochschulanbindung in rund 27 SekundenÂ ĂŒbertragen. Über einen heimischen DSL-Upload wĂŒrde das gleiche Paket etwa 5,5 Stunden dauern. ☕☕☕

Warum das Ganze?

Das Rechenzentrum hat diese Maßnahmen proaktiv umgesetzt, um die Ostfalia fit fĂŒr die Zukunft zu machen:

  • KI und maschinelles Lernen erfordern den Transfer riesiger Datenmengen – der neue KI-Serverraum braucht entsprechende Leitungen.
  • Forschungsdaten werden immer grĂ¶ĂŸer und mĂŒssen schnell zwischen Standorten und Partnereinrichtungen ausgetauscht werden.
  • Ein leistungsfĂ€higes Backup-Rechenzentrum schĂŒtzt unsere Daten – aber nur, wenn die Anbindung auch die nötige Geschwindigkeit liefert.
  • Alle Standorte profitieren gleichermaßen, egal ob WolfenbĂŒttel, Salzgitter, Suderburg, Wolfsburg oder die HBK-Braunschweig.

Kurz gesagt: Unsere digitale Autobahn hat jetzt deutlich mehr Spuren – und die sind in beide Richtungen gleich breit. đŸ›Łïž

Euer Rechenzentrum der Ostfalia